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Die Bauwerke sind ├╝ber Jahrzehnte in unver├Ąnderter Form erhalten geblieben, viele wurden restauriert, andere warten auf die Renovierung. Heute befinden sich dort luxuri├Âse Hotels und Pensionen. Sie fallen schnell ins Auge und bilden die au├čergew├Âhnliche Aura der k├╝stennahen Kurorte. Es sind die Perlen der B├Ąderarchitektur. Man kann sie w├Ąhrend der Spazierg├Ąnge durch die Kurviertel Swinem├╝ndes, Misdroys und der drei Kaiserb├Ąder Ahlbeck, Heringsdorf, Bansin bewundern. Die Ostseeb├Ąder ver├Ąnderten sich im Laufe der Jahre.

Die Kontakte mit den Ank├Âmmlingen aus gro├čen reichen St├Ądten, die sich an der Ostsee erholen wollten, haben die Einrichtung der Innenr├Ąume, die Kleidung und sogar die Ern├Ąhrungsgewohnheiten der Einheimischen beeinflusst, die die Fischerd├Ârfer und Hafenorte bewohnten. Die B├Ąderfunktion der Kurorte hat sich in den St├Ądtebau und die Architektur eingepr├Ągt. Das ist in jedem der Seeb├Ąder zu sehen. Wir schauen uns Swinem├╝nde n├Ąher an.

Um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert ist aus der wilden K├╝stenbebauung ein neues Stadtviertel entstanden. Zu damaliger Zeit war der alte zentrale Teil Swinem├╝ndesvor allem mit niedrigen unscheinbaren Geb├Ąuden bebaut. Dieser Stadtteil war ├╝ber die heutige Pi┼ésudskiego-Stra├če mit dem Kurviertel verbunden, dessen Bebauung sich entlang den zum Strand und zur Promenade parallelen Stra├čen erstreckte. Das waren getrennte Welten! Das Kurviertel unterscheidet sich in seiner Architektur deutlich von der Innenstadt. Hier dominierte der Stil, der die Elemente der antiken Bauweise der alten Griechen und R├Âmer mit den fr├╝hmittelalterlichen Elementen verband. Solche Einrichtungselemente wie S├Ąulen, Halbs├Ąulen mit Kapitellen ionischer, dorischer oder korinthischer Art, Schmuckgesimse, Tympanons wechseln einander hier beliebig ab. An manchen H├Ąusern erkennen wir Verzierungen wieder, die an die Architektur von Renaissanceoder Barock kn├╝pfen. Viele H├Ąuser wurden dar├╝ber hinaus mit verglasten Veranden, Balkons und T├╝rmchen ausgestattet, die vor allem zur Verzierung gedacht waren.

Es gibt sie in diesemStadtviertel wirklich viel und in verschiedenen Formen. Einige, wenn wir sie uns genauer angucken, kn├╝pfen durch die Form und die emaillierten Dachziegel an die ├Âstlichasiatische Pagoda an. Es ist auch kein Wunder, denn damals, als die H├Ąuser gebaut wurden, stand in Deutschland die Faszination f├╝r die fern├Âstlichen L├Ąnder im Mittelpunkt. Man kann aber auch Bauwerke bewundern, die so aussehen, als ob sie direkt aus Tirol oder der Schweiz kommen.

Die Holzh├Ąuser mit Steildach und Balkon an der Spitze passen wahrscheinlich nicht gut zu der pommerschen Landschaft. Sie zeugen jedoch von der Kunstfertigkeit der einheimischen Zimmerm├Ąnner. In ihrer unmittelbarer Nachbarschaft befinden sich recht h├Ąufig Bauobjekte, welche die italienischen Villen am Mittelmeer nachahmen. Sie sind mit denselben kleinen Balkons, Loggias, Veranden und Ornamenten ausgestattet. M├Âglicherweise wurden sie auf Wunsch einer Person errichtet, die am azurblauen Wasser der Adria ein romantisches Abenteuer erlebt hat.

Anfang des 20. Jahrhunderts bestimmte der Jugendstil die deutsche Architektur. ├äu├čerlich kennzeichnende Elemente dieser Baurichtung waren stilisierte florale Ornamente, ovale Fensterformen und Stuckateursfassaden. Die Ornamentik hat sich in der Einrichtung des Kurhauses ÔÇ×SenatorÔÇť und sogar auch in dem erheblich umgebauten Sanatorium ÔÇ×Ba┼étykÔÇŁ erhalten. Hier und dort k├Ânnen wir die stilisierten Frauenk├Âpfe, Eichenbl├Ątter oder Adler wieder erkennen, die f├╝r die Bauwerke der Kaiserzeit in Deutschland charakteristisch waren. Man st├Â├čt manchmal auch auf Beispiele origineller und interessanter architektonischer L├Âsungen, wie z.B. auf das sch├Ân restaurierte Haus aus gebranntem keramischem Ziegelstein in der Konopnickiej-Stra├če. Die hier beschriebenen H├Ąuser, meist ├╝ber hundert Jahre alt, sind Bespiele eines ausgezeichneten Bauhandwerks. Die Konstruktionen des Dachstuhls oder der T├╝rmchen, die perfekten Gr├Â├čenverh├Ąltnisse und die interessanten Ornamentierungen lassen uns vor der Baukunst verneigen. Einige H├Ąuser wurden aus widerstandsf├Ąhigen Materialien errichtet. Das waren u.a. gegen das Meeresklima best├Ąndige Blechbearbeitungen aus Zink und Kupfer, keramische Backsteine oder keramische Dachziegel.

In den Eingangsr├Ąumen waren auf dem Fu├čboden h├Ąufig Fliesen verlegt, nicht so bunte, die heute auf dem Markt erh├Ąltlich sind, aber daf├╝r widerstandsf├Ąhiger und ausgezeichnet verlegt. Im Vergleich zu den heutigen Standards ├╝berrascht die H├Âhe in den Innenr├Ąumen. Die H├Âhe schwankt zwischen 3,20 und 3,60 m. Es galt damals das Prinzip: je h├Âher das Zimmer, desto h├Âher die Miete. Die B├Ąderarchitektur mit ihrer Vielfalt will sich nicht in eine Schublade einordnen lassen.

Sie ist das Produkt von Vorstellungen und ├╝nschen der Investoren, von Phantasien der Architekten und damaligen Trends. Alle Geb├Ąude, die den Stil der B├Ąderarchitektur repr├Ąsentieren, stehen unter enkmalschutz. Viele von ihnen haben von ihrer urspr├╝nglichen Pracht verloren, nachdem sie vor 40-50 Jahren umgebaut wurden. Einige wurden leider auch abgerissen.

Trotzdem verf├╝gt Swinem├╝nde ├╝ber den am besten erhaltenen B├Ąderarchitektur-Komplex in Polen. In den mit Swinem├╝nde benachbarten Seeb├Ądern: Ahlbeck, Heringsdorf und Bansin kann man fast unversehrte Bauwerke der B├Ąderarchitektur finden, die au├čergew├Âhnlich gut und sorgf├Ąltig gepflegt wurden. Was wichtig ist, man hat daf├╝r gesorgt, dass bei fast jedem prachtvolleren Geb├Ąude sich eine Tafel befindet, die ├╝ber die ehemaligen Bewohner und namhaften K├╝nstler, die hier zu Gast waren, informiert. Beachtenswert ist auch eine interessante gegenw├Ąrtige Erscheinung.

Im Kurviertel, an der sogenannten neuen Promenade, wurden vor einigen Jahren Pensionen und Appartement-H├Ąuser errichtet, die in ihrer Form an die B├Ąderarchitektur kn├╝pfen (wie z.B. ÔÇ×Trzy KoronyÔÇŁ / ÔÇ×Drei KronenÔÇť).

Dr. Józef Pluciński

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