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In Swinemünde regt sich Protest gegen den Umschlag von Schwefelgranulat durch das Hafenunternehmen OT Port. Bürger befürchten Gesundheitsschäden durch das staubige Granulat. Auch der Swinemünder Stadtpräsident Janusz Zmurkiewicz ist gegen die Lagerung dieses Stoffes und kündigte bereits an, dieses Problem auf der kommenden Sitzung der Überseehafenverwaltung Szczecin/Swinemünde zu besprechen.

In der Zwischenzeit bereiten die Einwohner eine Protestaktion vor dem Hafeneinfahrtstor. Der Umschlag des Schwefelgranulates startete am 4. Oktober. Doch weder die Einwohner noch die Vertreter der Selbstverwaltung wurdendazu angefragt. Mittlerweile weigern sich einige Hafenarbeiter, die Arbeit auszuführen. Sie haben Angstumihre Gesndheit und Leben. Die Geschäftsführung der Hafengesellschaft
OT Port lässt Fragen von Journalisten unbeantwortet. Viele Vertreter von politischen Gruppierungen unterschiedlicher Couleur erheben Widerspruch gegen das Prozedere im Hafen.

„Die Folgen für Swinemünde werden katastrophal sein. Der große Hafen in Danzig hat den Auftrag zum Schwefelumschlag abgelehnt“, sagt sagt Joanna Agatowska, die Chefin des Swinemünder Bündnisses der Demokratischen Linken.

Swinemünde, gibt sie zu bedenken, sei ein Kur- und ein Tourismusstandort. Eine ähnliche Einstellung dazu
hat auch der Swinemünder Stadtpräsident Janusz Zmurkiewicz. Seiner Meinung nach hat das Westpommersche Marschallsamt in Stettin verfrüht eine Genehmigung für den Umschlag des Schwefels in dem Swinemünder Hafen erteilt.

„Unser Hafen wird wie der Standort eines Entwicklungslandes behandelt. Die neuen Technologien werden hier kaum eingesetzt. Man akzeptiert jeden Auftrag, selbst wenn andere Häfen sie ablehnen“, moniert Zmurkiewicz.

Der Umschlag erfolge nicht mittels Baggerlöffeln, sondern mittels Förderbändern, die im kaputten Zustand bis zum heutigen Tag auf dem Hafengelände herumstünden. Die Genehmigungsbehörde in Stettin gehe
davon aus, dass die Arbeiten langsam und vorsichtig ausgefĂĽhrt werden. Leider halte sich niemand daran

„Im Swinemünder Hafen machtmanes sich einfach. Profit ist hier wichtiger als die Sicherheit der Menschen“, so Zmurkiewicz.

Er könne sich noch gut an alte Zeiten erinnern, „als Schwefel bei uns im Hafen umgeschlagen wurde und der Wind den Rohstoff westwärts der Swine trieb“. In der hafennahen Wohnsiedlung Warszow ist man empört. Als der Umschlag des Schwefelgranulats publik wurde, organisierte der Vorstand der Siedlung im Eiltempo eine Bürgerversammlung. Die Einwohner erwarten von der Hafen-Selbstverwaltung konkrete Gegenmaßnahmen. Sie wollen den Staub, der bei dem Schwefel-Umschlag entsteht, nicht länger einatmen.

„Wir sind keine Öko-Besessenen, die jede Investition blockieren wollen, aber hier geht es um unsere Gesundheit“, betont Dariusz Krzywda, Vorstandsvorsitzender der Siedlung Warszow.

Gabriela Wiatr, Pressesprecherin im Marschallsamt der Wojewodschaft Westpommern, teilte derweil mit,
dass der Westpommersche Inspektor fĂĽr Umweltschutz nun prĂĽfen werde, ob der Schwefel-Umschlag
negative Auswirkungen auf die Umwelt hat.

Quelle: Ostsee Zeitung

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Przysługa? Anonim 7 Nov 2017 - 09:41
Co gorsza przybędą kolejne transporty siarki Anonim 28 Okt 2017 - 09:21
Racja! Anonim 24 Okt 2017 - 20:20
unterkunft im haus für urlaub mit dialyseplatz ist es möglich Anonim 28 Sep 2017 - 21:48
Parkautomaten am Polenmarkt - Betrug durch eigene BĂĽrger Anonim 14 Sep 2017 - 23:33
Bin auf der Suche nach... Anonim 9 Aug 2017 - 23:15

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