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Ab Samstag (20. MĂ€rz) bis zum 9. April wird in ganz Polen ein Lockdown eingefĂŒhrt. Hotels (außer bei GeschĂ€ftsreisen), Museen, Kinos und Sportanlagen werden geschlossen und der Verkauf in Einkaufszentren wird eingeschrĂ€nkt sein. FĂŒr SchĂŒler der Grundschulklassen 1 bis 3 wird erneut Homeschooling eingefĂŒhrt. Geöffnet bleiben KindergĂ€rten und Krippen, auch Kirchen bleiben offen.

Wenn die Infektionszahlen nicht zurĂŒckgehen, können die EinschrĂ€nkungen verschĂ€rft werden. Unternehmer aus SwinemĂŒnde sind am Boden zerstört. Vor nicht allzu langer Zeit haben sie ihre GeschĂ€fte erneut eröffnet, in der Hoffnung, dass sie in den Osterferien einige Verluste ausgleichen können. Jetzt mĂŒssen sie sie wieder schließen. Mit solchen EinschrĂ€nkungen könnte die Hotelauslastung nur 1-2 Prozent betragen.

„Mir fehlen die Worte“, sagt Krystian Koƛmider von der Engelsburg in SwinemĂŒnde.

Westpommern ist bislang die Region mit der geringsten Infektionsrate. Die durchschnittliche tĂ€gliche Fallzahl pro 100.000 Einwohner betrĂ€gt 33,7. Weniger ist es nur in zwei Regionen in Ostpolen. Die Gesundheitsbehörde bestĂ€tigte, dass die britische Variante des Virus bereits mehr als die HĂ€lfte aller Infektionen ausmacht. Impfungen könnten die Situation verbessern, aber aufgrund von Lieferverzögerungen wird zu wenig geimpft. Bisher wurde der Impfstoff fast 4.000 SwinemĂŒndern verabreicht, von denen die HĂ€lfte bereits auch eine zweite Dose erhielt. Die meisten Impfungen werden vom Krankenhaus durchgefĂŒhrt. 1.452 Personen sind bereits geimpft und 863 warten auf die zweite Dose. Weitere vier Impfstellen haben viel weniger Möglichkeiten. Sie erhalten nur 30 Dosen Impfstoff pro Woche. In SwinemĂŒnde werden Impfungen folgender Hersteller verabreicht: Pfizer und Astra Zeneca. GemĂ€ĂŸ der neuen Empfehlung erhalten Personen mit bestĂ€tigter SARS-CoV-2-Infektion nur eine Dose des Impfstoffs. Leider wurden die Termine fĂŒr die Verabreichung der zweiten Dose aufgrund von EinschrĂ€nkungen von 6 auf 12 Wochen verlĂ€ngert. Derzeit registriert das Krankenhaus die Altersgruppe der 65- bis 69-JĂ€hrigen, sowie onkologische, dialysierte, transplantierte und mechanisch beatmete Patienten. Eine Neuheit ist die Möglichkeit, eine Überweisung fĂŒr einen Coronavirus-Test ĂŒber das Internet zu erhalten. Es reicht lediglich einen Fragebogen ausfĂŒllen. Wenn die Antworten fĂŒr eine TestĂŒberweisung in Frage kommen, muss kein Arzt aufgesucht werden. FĂŒr große Kontroversen sorgt die Möglichkeit SARS-CoV-2-Antikörpertests in den SwinemĂŒnder SupermĂ€rkten zu kaufen. Sie kosten 49,99 ZƂoty pro StĂŒck. Die Bewohner stehen dieser Art von Tests ziemlich skeptisch gegenĂŒber. Epidemiologen betonen, dass sie mit einem relativ hohen Fehlerrisiko belastet sind.

„Es gibt kein großes Interesse, aber einige Kunden kaufen Tests aus Neugier”, sagt eine Kassiererin im SwinemĂŒnder Supermarkt.

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Racja! Anonim 24 Okt 2017 - 20:20

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