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Auf diese Investition haben die Swinemünder viele Jahre gewartet. Am 31. Oktober eröffnete ein moderner Aquapark im Hotel Radisson Blu. Er ist täglich von 8 bis 22 Uhr für jedermann geöffnet. Beim Kauf einer Einwohnerkarte können die Swinemünder einen speziellen Rabatt von 40 Prozent in Anspruch nehmen. Die Eintrittspreise sind selbst für polnische Verhältnisse gemäßigt.

Der Wasserpark besteht aus zwei Zonen: Schwimmbad und Sauna. In der ersten Zone befinden sich unter anderem vier 25-Meter-Bahnen, ein wilder Fluss, Kinderschwimmbecken, ein Surf-Pool, ein Freizeit-Pool und ein Jacuzzi mit Salz- und Süßwasser. Im Saunabereich kann man eine Duschgrotte, ein Sole-Dampfbad, Wasserbetten, ein Gradierwerk, eine Eisgrotte und weitere verschiedene Saunen nutzen. Alle Wasserflächen zusammen ergeben gut 1000 Quadratmeter. Größte Attraktion ist eine mehrgeschossige Rutsche, die aus dem Gebäude herausführt. Sie hat vier Routen von unterschiedlicher Länge und Schwierigkeit. Die längste Route misst 105 Meter. Ob die Polen bereit sind, die Wasserattraktionen im Radisson Blu zu nutzen, wird die Zeit zeigen. Der Investor, heißt es unabhängig davon, habe der Stadt einen großen Gefallen getan. Denn ohne diese Investition hätte man im Ostseebad wohl weitere Jahre auf ein Freizeitbad warten müssen. Stadtpräsident Janusz Zmurkiewicz ist denn auch sehr glücklich über die Fügung: Seit mehreren Jahren sei immer wieder mal über die Möglichkeit gesprochen worden, einen städtischen Wasserpark zu errichten.

„Ich selbst habe stets zur Geduld gemahnt. Man solle warten; die Zeit komme, da ein Aquapark entstehen werde. Die Stadt, betonte Zmurkiewicz, habe nicht einen Zloty dafür ausgeben müssen. Und: Sie müsse sich auch nicht um den Betrieb des Parks kümmern. Heute zahlen alle Gemeinden, die einen Aquapark haben, immer dazu und es ist auch nicht gerade wenig”, so Zmurkiewicz.

Der Vorsitzende von Zdrojowa Invest (Eigentümer des Hotels), Szymon Wróblewski, betont, dass die Eröffnung des Wasserparks für die Swinemünder die Erfüllung eines früheren Versprechen ist. Er weist auch auf die Vorteile des Aquaparks hin.

„Wir haben als erste in Polen ein Schwimmbad mit künstlicher Welle zum Surfen. Davon gibt es in ganz Europa nur wenige. Die Preise sind niedriger als in Deutschland und wir setzen in punkto Auslastung auf den lokalen Patriotismus”, fügt Szymon Wróblewski hinzu.

Bei den Mädchen und Jungen der Swinemünder Grundschule Nr. 1 hat der Aquapark schon jetzt viele Fans. Die Kinder durften die Attraktionen der neuen Freizeitanlage auf Einladung Wroblewskis einen Tag lang testen.

„Es ist super! Ich konnte den ganzen Tag rutschen! Ich möchte auf jeden Fall wieder herkommen", meinte danach der kleine Maciej, einer der Grundschüler.

Die einheimischen Besucher der Eröffnung interessierten sich am meisten für die Eintrittspreise. Noch vor der Inbetriebnahme war verkündet worden, dass Swinemünder mit Sonderrabatten rechnen können. So ist es auch. Die Insulaner können eine Einwohnerkarte erwerben, die ihnen einen Rabatt von 40 Prozent gewährt. Die Jahresgebühr für die Karte beträgt 80 Zloty (20 Euro). Für andere Gäste kostet der Spaß im Aquapark pro Stunde 32 Zloty (8 Euro) in der Nebensaison und 39 Zloty (9 Euro) in der Hochsaison. Für drei Stunden sind es entsprechend 59 Zloty (16 Euro) bzw. 68 Zloty (17 Euro). Eine Tageskarte kostet 85 Zloty (21 Euro) in der Nebensaison und 99 Zloty (24 Euro) in der Hochsaison. Eine Familienkarte (2 + 2) für drei Stunden kostet 168 Zloty (42 Euro) in der Nebensaison und 199 Zloty (49 Euro) in der Hauptsaison und für den ganzen Tag 229 Zloty (57 Euro) bzw. 268 Zloty (67 Euro). Szimon Wróblewski räumt ein, dass die Preise im Vergleich zu deutschen Schwimmbädern konkurrenzfähig sein sollen.

Quelle: Ostsee Zeitung

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