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Neue Ausstellung im Hochseefischereimuseum in Swinem├╝nde: Gezeigt werden haupts├Ąchlich Exponate, die mit der Hochseefischerei verbunden sind. Die Exposition wurde im Rahmendes Nord-Fischerei-Weges er├ÂffnetÔÇô ein neues touristisches Angebot, das vom Ermland und Masuren bis an das Stettiner Haff verl├Ąuft. Der Weg verbindet Objekte und Kulturereignisse im Zusammenhang mit der Fischerei. Besucher k├Ânnen in dem Museum am Rybaka Platz Schiffsmodelle und alte Navigationsinstrumente bestaunen.

Als Teil der Ausstellung wird auch ein Film aus dem Jahre 1947 unter dem Titel ÔÇ×HochseefischereiÔÇť gezeigt.

ÔÇ×Das ist eine Dauerausstellung in unserem Museum. Soweit es m├Âglich ist, werden wir sie St├╝ck f├╝r St├╝ck um weitere Exponate erweitern. Die meisten Sachen haben wir vom ehemaligen Hochseefischereiunternehmen Odra in Swinem├╝ndeÔÇť, sagt Malgorzata Plonska-Nagaba vom Swinem├╝nder
Museum.

Die Hochseefischerei in Polen war seit den 1950er Jahren ein bl├╝hender Teil der Wirtschaft. In den besten Jahren waren im Swinem├╝nder Unternehmen Odra mehr als 4000 Fischer angestellt. Pro Jahr wurden weit ├╝ber 200 000 Fische gefangen. Allerdings begann in den 1990er Jahren der langsame
Niedergang der Hochseebetriebe, als in Polen die sozialistische Wirtschaft in eine Marktwirtschaft umgewandelt wurde. In den n├Ąchsten Jahren plant die Einrichtung der Stadt ein Fischerei-Freilichtmuseum in Kaseburg oder Przyt├│r. Dort sollen Forschungen ├╝ber die Geschichte und die kulturelle Dimension der Fischerei durchgef├╝hrt werden. Das Museum ist bis Jahresende t├Ąglich von 9 bis 17 Uhr ge├Âffnet.

Quelle: Ostsee Zeitung

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