Inselnorden

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Das Angebot der Einrichtung in Mölschow ist so umfangreich, dass die Betreiber nach einem besonderen Namen suchen müssten, der diese Vielfalt wiedergibt. So tauchen in Flugblättern die Begriffe „Kulturhof” oder auch „Jugendhandwerkerhof” auf. Auf dem ersten Blick verwundert der Wortteil „Hof” in den beiden Begriffen. Nach dem ersten Besuch wissen wir aber, dass in diesem Fall der Name „Kulturhaus” einfach nicht ausreichend ist.

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Das kleine, seit dem 13. Jahrhundert existierende Dorf Peenemünde ist für eine relativ kurze Epoche seiner Geschichte weltweit bekannt. In der Zeit von 1936 bis 1945 entstand hier ein hochmodernes militärisches Forschungszentrum, in dem neuartige Waffentechnologien entwickelt wurden, die durch das Reichspropagandaministerium zu „Vergeltungs-“ und „Wunderwaffen“ stilisiert wurden.

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In der Jahreszeit, wenn der Sturm die Ostseeküste aufwühlt und das raue Klima des nördlichen Europas die Mützen und Schals anziehen lässt, kann man schwer glauben, dass sich auf der Insel Usedom eine echte tropische Oase befindet, die mit Bananenstauden, Ananas, Ingwer und Vanillepflanzen bepflanzt ist. Die exotischen Pflanzen schmücken den Innenraum einer alten Tennishalle im Seebad Trassenheide, in welchem sich die größte Schmetterlingsfarm Europas befindet.

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Das Pferd – wie es aussieht, weiß jeder. Es gibt Zugpferde, die hart auf dem Acker oder vor der Kutsche arbeiten. Es gibt auch die berühmten Araberhengste mit glänzendem Fell, die für Millionen von Dollar verkauft werden. Schließlich gibt es auch geschickte Pferde, die mit ihrem Reiter über Hindernisse springen. Aber wer hat schon einmal ein Pferd in der Rolle eines Schauspielers gesehen?

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Betritt man den Raum im Dachgeschoss von Rolf Theo Bruchhaus in Mölschow, dann taucht man in eine ganz andere Welt ein. Es ist eine Welt, bestehend aus Waggons, Loks und endlosen Gleisen, eine Welt voller Geschichten von Passagieren. Ursprünglich sollte das keine für die Öffentlichkeit gedachte Ausstellung sein. Auch ist nicht bekannt, wann genau aus der rein privaten Sammlung des Modellbahnfans eine inzwischen aus Hunderttausenden Einzelteilen bestehende Ausstellung wurde, deren Wert sich auf etwa 300.000 Euro beläuft.

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Titel Autor Datum
Beerdigung Florian Voelk - die Email bitte weiterleiten Anonim 30 Jul 2017 - 19:06
Preis Anonim 29 Jul 2017 - 22:10
Kaiser Anonim 29 Jul 2017 - 04:12
Parkautomaten in SwinemĂĽnde Anonim 24 Jul 2017 - 14:48
FĂĽhrung nur auf polnisch viel Anonim 17 Jul 2017 - 16:45
**ABZOKE in Ahlbeck** Anonim 3 Jul 2017 - 20:26

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Vieles deutet darauf hin, dass Swinemünde sein Schwarzwild-Problem doch nicht so schnell wie versprochen lösen kann. Dafür begegnet man den Tieren mittlerweile überall, ob direkt am Strand oder an den Fähren. Eine große Abschreckaktion hat bis jetzt keine Erfolge erzielt. Die Wildschweine stellen eine immer größere Gefahr dar.

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Müssen Besucher polnischer Städte bald eine generelle Tourismusabgabe bezahlen? Soweit könnte es kommen, wenn ein neuer Vorschlag der Vereinigung der polnischen Städte und Selbstverwaltungen das Parlament in Warschau passiert. Der sieht vor, die bisherige Regel für Kurtaxen außer Kraft zu setzen und durch eine einheitliche Tourismusabgabe in Höhe von täglich 2,22 Zloty (50 Cent) pro Person zu ersetzen.
Die Gemeinden sollen diese Abgabekassieren – unabhängig von Umweltbedingungen.

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Im Swinemünder Kurpark wurden vor kurzem fünfzig neue Abfallkörbe aufgestellt, die rund 73 Tausend Zloty (18 000 Euro) gekostet haben. Zwei wurden vor einigen Tagen beschädigt. Das gleiche passierte mit zwei Sitzbänken.

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Künstler aus der Region und Stettin sind um den schlechten Zustand der Swinemünder Skulpturen besorgt. Ein Teil der Werke sei sehr vernachlässigt und bedürfe einer Renovierung. In dieser Angelegenheit gabes schon Petitionsschreiben an die Stadtverwaltung, doch konkrete Maßnahmen lassen bis dato immer noch auf sich warten. Die Künstler drängen zur Eile, denn je mehr Zeit ins Land fließe, desto mehr würden die Skulpturen verfallen. Die OZ hat mit Bildhauerinnen gesprochen, die die ältesten Swinemünder Skulpturen geschaffen haben. Eine von ihnen ist Anna Paszkiewicz-Sawicka. Die Künstlerin wohnt in Stettin, wo sie ein eigenes Kunstatelier betreibt. Die Erinnerung an die Arbeiten an den Werken fürs Ostseebad sei für sie sehr sentimental.