Ein Reservat voller ├ťberraschungen

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Die Natur der Insel Usedom ist in jeder Hinsicht einzigartig. Zahlreiche S├╝mpfe, Moore und Kan├Ąle sind ein idealer Ort f├╝r seltene Pflanzen und V├Âgel. Allein nur auf der deutschen Seite gibt es 14 Naturschutzgebiete! Eines von ihnen ist greifbar nah, gleich hinter der Grenze am deutschen Dorf Kamminke gelegen. Das Naturschutzgebiet Golm umfasst eine Fl├Ąche von 25 Hektar. Sein Gebiet umfasst den Golm ÔÇô H├╝gel, den h├Âchsten Gipfel der Insel Usedom. Bisher dachte man, dass er sich bis zu einer H├Âhe von 69 m ├╝ber dem Meeresspiegel erhebt. Die neuesten Messungen haben jedoch gezeigt, dass die h├Âchste Stelle auf dem Golm zwei Meter mehr betr├Ągt!

Das Naturschutzgebiet Golm wurde in den 1950er Jahren angelegt. Von Swinem├╝nde aus kann man dorthin mit dem Auto in Richtung Garz gelangen oder mit dem Fahrrad die Krzywa Stra├če entlang und dann ├╝ber eine kleine Holzbr├╝cke an der Staatsgrenze. Unterhalb vom Golm befindet sich ein kostenloser Parkplatz, auf der gegen├╝ber liegenden Seite erstreckt sich eine Wiesenlandschaft, auf der man im Sommer oft St├Ârche beobachten kann. Im Fr├╝hsommer h├Ârt man hier ├╝ber dem Kopf ein durchdringendes Quietschen. Das sind jungen gefiederte Raubtiere, die ihre Jagderfahrungen sammeln. Im Naturschutzgebiet sto├čen wir auf Pflanzen, typisch f├╝r einen alten Buchenwald. Im Fr├╝hling bl├╝ht hier der Wald: Gelbstern, Lerchensporn und Scharbockskraut sieht man hier wachsen. Wir sehen auch die Nessel bl├Ąttrige Glockenblume, und mit ein wenig Gl├╝ck einen Eremit, also einen gro├čen K├Ąfer. Man sollte sich nicht wundern, wenn man auf dem Weg eine Ringelnatter erblickt. Ornithologie-Enthusiasten sollten besonders auf die Kl├Ąnge in diesem Reservat achten, da man hier die Existenz eines sehr seltenen Zugvogels festgestellt hat, der unter strengem Schutz steht: der Gr├╝nlaubs├Ąnger und Zwergschn├Ąpper. Auf dem H├╝gel befindet sich ein Soldatenfriedhof und eine Ruhest├Ątte der zivilen Opfer eines Luftangriffes der Alliierten auf Swinem├╝nde am 12. M├Ąrz 1945. Begraben sind hier etwa 20.000 Menschen. Nach einem Besuch im Schutzgebiet kann man sich zu einem kurzen Aufenthalt in das Fischerdorf Kamminke begeben. Im s├╝dlichen Teil des Dorfes gibt es einen kleinen Fischerhafen, einen Strand und ein Fisch-Restaurant. Es gibt auch einen Aussichtspunkt (Zugang von der Bergstra╬▓e).

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