Trotz Verbots für Urlauber: Staus an Stadtfähren bleiben

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Im Jahr 2014 untersagte die Stadt Swinemünde die Nutzung der Bielik Stadtfähre für Fahrzeuge vonauswärtigen Touristen. Dies sollte das Problem der langen Wartezeitenam Fährübergang im Stadtzentrum für Einheimische lösen. Heute weiß man, dass sich die Situation zwar verbessert hat, doch in der Hauptverkehrszeit stehen die Swinemünder hier nach wie vor im Stau. Dieser Zustand ist auf die wachsende Zahl der im Ostseebad zugelassenen Fahrzeuge zurückzuführen.

Seit einiger Zeit beklagen sich die Einwohner und die Touristen, dass die Abfahrtszeiten der Fähre nicht mit dem Fahrplan der Polnischen Bahn PKP abgestimmt sind. Der Verein „Grupa Morska“ und ein Teil der Stadtabgeordneten schlugendeshalb vor,amFährübergang im Stadtzentrum die dritte Fähre einzusetzen. Diesem Vorschlag hat die Swinemünder Verwaltung nicht zugestimmt. Die Entscheidung wurde mit den viel zu hohen Betriebskosten begründet. Es wurde aber beschlossen, dass ab dieser Woche zu bestimmten Uhrzeiten die Bielik-Stadtfähre alle 15 Minuten, statt derzeit 20 Minuten, fahren soll – heißt: eine Fährüberfahrt mehr pro Stunde. Zudem wurde vor einigen Monaten imöstlichen Stadtviertel Warszów die fünfte Straßenspur für die auf eine Fährüberfahrt wartenden Fahrzeuge eingerichtet.Dadurchwird die Straße
Barlickiego nicht mehr von den Fahrzeugen blockiert. Auch für die Touristen soll sich die Erreichbarkeit
der Inseln verbessern.Amzweiten allgemein zugänglichen Fährübergang in Karsibor sind bis Ende September drei Fähren im Betrieb.

Quelle: Ostsee Zeitung

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