Swinemünde: Konkurrenz für die Händlermeile

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Direkt neben der Grenze an der Wojska Polskiego Straße entsteht ein großer Einkaufspark. Die Baustelle wurde bereits eingezäunt und die ersten Bürocontainer aufgestellt. Zuvor waren Dutzende Bäume gefällt worden. Die Investition wird fast 4.000 Quadratmeter einnehmen! Es wird ein riesiges Einkaufs- und Servicezentrum sein. Das Projekt umfasst den Bau einer Shell-Tankstelle mit Ladestationen für Elektroautos und einer Autowaschanlage. Es ist fast sicher, dass unter den Geschäften der Baumarkt „Castorama“ und der Discounter „Biedronka“ entstehen wird.

Es wird auch Restaurants und Servicestellen geben. Es wird ein neues Straßensystem mit Zufahrtsstraßen, Parkplätzen und Fußgängerwegen geschaffen. Der Investor ist eine Konditoren-Familie, Gründer der bekannten Eismarke „Grycan - Eis für Generationen“. Ihre Produkte können in ganz Polen gekauft werden, auch in Swinemünde. Wie wir erfahren haben, soll der Bau des Gewerbegebiets innerhalb von zwei Jahren abgeschlossen sein. Die Gesamtkosten der Investition belaufen sich auf ca. 75 Mio. Złoty. Eigentümer des Gelendes, auf denen das Einkaufszentrum entstehen soll, sind Elżbieta und Zbigniew Grycan. Sie kauften dort zwei Grundstücke 2017 von der Stadt und zahlten dafür 38,5 Mio. Złoty netto. Seitdem ist im Bereich der Investition nicht viel passiert, aber in letzter Zeit haben die Bauarbeiten erheblich beschleunigt. Es ist möglich, dass neben dem großen Einkaufspark noch etwas entstehen wird. Dies lässt der Raumentwicklungsplan zu.

„Gemäß dem städtischen Raumentwicklungsplan ist dieses Gebiet als Einkaufs- und Servicezentrum vorgesehen, wo Gebäude mit Büro-, Service-, Catering- und Hotelfunktionen entstehen können“, erklärte Z. Grycan nach dem Grundstückkauf.

Eins ist sicher. Die Investition wird die Handelsbilanz auf der Insel Usedom verändern. Bisher haben die meisten deutschen Kunden auf dem Grenzmarkt oder in den Geschäften und dem Einkaufszentrum „Corso“ in der Innenstadt eingekauft. Nach dem Bau des Einkaufsparks werden viele Kunden sicherlich nicht weiter in die Stadt reinfahren, auch nicht zu den Tankstellen. Alles wird bald an einer Fläche vorhanden sein. Die Investition kann auch konkurrenzfähig gegenüber „Rewe“ in Ahlbeck sein. Und wie haben die Swinemünder auf das neue Zentrum reagiert? Die meisten freuen sich über den Baumarkt „Castorama“, obwohl auch viele der Meinung sind, dass bereits zu viele großflächige Geschäfte entstehen und die Natur dabei zerstört wird.

Foto: inwestor

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