Stadt will neue Firmen in der Mulnik ansiedeln

mulnik wiekszy 44 portal.jpg

Die Stadt will die Grundstücke im Hafenbecken Mulnik bewirtschaften und dafür Unternehmern überlassen. Dabei geht es um ein Areal von 70 Hektar in der Nähe der Straße zur Fährüberfahrt Karsibór. Die ersten Grundstücke über insgesamt 5,5 Hektar sollen schon 2016 übergeben werden. Das Gebiet wird gereinigt und abgeholzt. Es entstehen neue Zufahrtsstraßen sowie ein Wasserund Abwassernetz.

Die Investition wird auf 32 Millionen Zloty geschätzt, 24 Millionen Zloty sollen allein EU-Mittel aus dem Fonds für die Stettiner Metropolregion, der Gemeindeverbände um Stettin, sein.

„Wir wollen, dass auf dem von der Stadt vorbereiteten Grundstück Swinemünder Unternehmer Firmen eröffnen“, sagt die Swinemünder Vizepräsidentin Barbara Michalska. „In der ersten Etappe werden wir zum Verpachten oder zum Verkauf ein knapp 5,5 Hektar großes, in zwölf Parzellen aufgeteiltes Grundstück abgeben“.

In Ăśbereinstimmung mit dem Stadtbewirtschaftungsplan wird jede der Parzellen mindestens 4000
Quadratmeter groĂź sein. Die Unternehmer mĂĽssen jedoch nicht die gesamte Immobilie kaufen oder pachten.

„Es kann auch nur ein Teil sein. Das ist wichtig für Kleinstunternehmen, die nicht viel Land benötigen“,
sagt Michalska.

Kleinere Firmen könnten sich auch zusammenschließen, Gruppen bilden und gemeinsam ein Grundstück pachten. Die erste Präsentation der Wiederbelebung von Mulnik hat bereits stattgefunden.

„Es ist eine sehr gute Idee“, sagt Adam Szczodry von der Firma Poltramp, die ihr Gewerbe in der Nähe
der Mulnik führt. „Wir haben bei Null angefangen, wir mussten alle selbst handeln.“

Allerdings gibt es in der Stadt auch Befürchtungen, die Grundstücke könnten von fremden Unternehmen in Beschlag genommen werden, die eine Konkurrenz darstellen.

„Wir sprechen zuerst mit lokalen Unternehmern. Wirgeben ihnen Zeit, eine vorläufige Erklärung abzugeben, ob sie an den Grundstücken interessiert sind“, entgegnet Michalska.

Das Mulnik-Becken (deutsch Heidefahrt) ist eine Bucht der Insel Usedom, verbunden mit dem Mielinski
Kanal. In der Vergangenheit wurde das Becken vor allem für militärische Zwecke genutzt; für Munitionslager und die Fliegerabwehr „Miellin“. Nach dem Zweiten Weltkrieg waren hier sowjetische
Besatzer stationiert.

Quelle: Ostsee Zeitung
Fot. UM Świnoujście

Kommentar hinzufĂĽgen

  • Internet- und E-Mail-Adressen werden automatisch umgewandelt.
  • Allowed HTML tags: <a> <em> <strong> <cite> <code> <ul> <ol> <li> <dl> <dt> <dd>
  • Zeilen und Absätze werden automatisch erzeugt.

Weitere Informationen ĂĽber Formatierungsoptionen

Sprachen

[] neueste Kommentare

Titel Autor Datum
Holdu Pruskiego Anonim 28 Mär 2018 - 19:39
Dyalise Anonim 15 Jan 2018 - 18:36
Quappen kaufen Anonim 6 Dez 2017 - 20:25
Przysługa? Anonim 7 Nov 2017 - 09:41
Co gorsza przybędą kolejne transporty siarki Anonim 28 Okt 2017 - 09:21
Racja! Anonim 24 Okt 2017 - 20:20

[] meist gelesen

FontanehausSwinemĂĽnde2 (1).jpg

Theodor Fontane (30.12.1819-20.09.1898) gilt als der bedeutendste Vertreter des literarischen Realismus in Deutschland. Ab Anfang April feiern besonders das Land Brandenburg und Berlin bis zum Jahresende unter dem Motto „fontane.200“das Jubiläumsjahr zu seinem 200. Geburtstag. Bis heute sind seine „Wanderungen durch die Mark Brandenburg“ identitäts- und bildgebend für die Brandenburger. Insbesondere seine Geburtsstadt Neuruppin im Landkreis Ostprignitz-Ruppin, etwa 70 km von Berlin entfernt, führt die Veranstaltungen an.

jarmark2.jpg

Auf dem Wolności Platz beginnt am Samstag (27.04.) ein Mai-Frühlingsmarkt. Die Stände werden täglich zwischen 10.00 bis 20.00 Uhr geöffnet sein. Was wird im Angebot sein?

chomicz wystwa portal.jpg

Im Museum der Hochseefischerei am Rybaka Platz 1 in Swinemünde wurde eine Ausstellung des berühmten Naturfotografen Krzysztof Chomicz eröffnet. In der Ausstellung werden fast 40 Fotografien gezeigt, die die Schönheit der Swinemünder Natur - die Welt der Tiere und der Insellandschaften - zeigen.

nowa promenada portal.jpg

Der Bau eines neuen Abschnitts der Promenade in Swinemünde geht dem Ende zu. Es handelt sich um einen 300 Meter langen Abschnitt von der Bolesława Chrobrego Straße bis zur Kreuzung mit der Interferie-Allee. Die Investition hat einen öffentlichen wie auch einen privaten Charakter.