Schwefel: Stadt startet Kontrollen

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Im Swinem├╝nder Hafen, an dem in letzter Zeit Schwefel umgeschlagen wird, hat ein Kontrollverfahren begonnen. Ein Teil der Einwohner beklagte sich, der Schwefelumschlag w├╝rde ihre Gesundheit gef├Ąhrden. Olgierd Geblewicz, Marschall der Wojewodschaft Westpommern, informierte nun ├╝ber die Einleitung der Hafenkontrolle. Die Beamten d├╝rften lediglichdie Art ├╝berpr├╝fen, wieder Hafen nach dem Umschlag aufger├Ąumt wird.

Im Falle des Schwefelgranulates bekam das Hafenunternehmen OT Logistic die Auflage, eine Spezialfirma damit zu beauftragen, die Rohstoffreste zu beseitigen, diese in Container zu laden und aus dem Hafengel├Ąnde zu bringen. Das Marschallsamt kann keinen Einflussnehmen, welche Warengruppen in den Hafen gelangen oderihn verlassen. Eshat sich herausgestellt, dass f├╝r die Ausf├╝hrung des Hafenumschlags keine rechtliche Pflicht besteht, Umweltgutachten vorzuweisen. Olgierd Geblewicz wandtesich daher per Schreiben an den Vorstand und den Aufsichtsrat der Hafenverwaltung Stettin-Swinem├╝nde und warb darum, die bestehenden Pachtvertr├Ąge auf ihren Inhalt hin zu ├╝berpr├╝fen. Die einzige Form, die Warenart zu kontrollieren, ist es, entsprechende Klauseln in die zivilrechtlichen Vertr├Ąge, die zwischen der Hafenverwaltung und den P├Ąchtern geschlossen werden, aufzunehmen. Heute soll die Sondersitzung des Stadtrates Swinem├╝ndezum Thema fortgesetzt werden. Davor wurde sie unterbrochen, nachdem ein Streit der Stadtr├Ąte um die gemeinsame Position zum Schwefelumschlag ausgebrochen war. Die Hafenvertreter weisen darauf hin, dass sie ├╝ber alle erforderlichen Genehmigungen zum Schwefelumschlag verf├╝gen und alle Sicherheitsstandards beim Schwefelumschlag eingehalten werden.

Quelle: Ostsee Zeitung

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