Neue Kanone in Fort Gerhard

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Swinem├╝nder. Einige bekommen vom Nickolaus S├╝├čigkeiten, Spielzeug, noch andere Parfums. Und Museen ... einzigartige Kanonen! Ein solches Geschenk erhielt das K├╝stenverteidigungsmuseum Swinem├╝nde im Fort Gerhard. Die ├ťberraschung wiegt ├╝ber 1.000 Kilogramm und ist fast 2,5 Meter lang. Dazu ist sie noch ├╝ber 100 Jahre alt!

Es handelt sich nat├╝rlich um eine sch├Âne Kanone aus dem Jahr 1896. Es ist eine Feldkanone deutscher Produktion, die an den Fronten des Ersten Weltkriegs eingesetzt wurde. Sie wurde h├Âchstwahrscheinlich am Ende des Ersten Weltkriegs von polnischen Soldaten erbeutet und war in der Zwischenkriegszeit in einer der Artillerieeinheiten stationiert. Die Kanone wurde in den 30er Jahren nach Spanien verkauft und k├Ąmpfte auf republikanischer Seite, um nach dem Krieg erneut den Eigent├╝mer zu wechseln - diesmal aus Frankreich, genauer gesagt aus dem Land der Katharer. Vor einigen Tagen legte das Gesch├╝tz fast 2.500 km zur├╝ck und ist in Swinem├╝nde angekommen.

"Dies ist ein weiteres Unikat in unserer Sammlung. Ein wahres Juwel in polnischen Sammlungen, wahrscheinlich das vierte Exemplar dieser Kanone im Land. Wir hoffen, dass wir in der Lage sind, die entsprechenden Mittel zu sammeln, und die Kanone nach der Renovierung im Sommer bei dynamischen Shows in ganz Polen zu pr├ĄsentierenÔÇť, sagt Dariusz Krzywda von der Festung Gerhard.

Das Swinem├╝nder Exemplar stammt aus der ersten Produktionsserie - es hat die Nummer 688 und trotz der Tatsache, dass es seit vielen Jahren drau├čen stand, in einem guten Zustand ist.

ÔÇ×Dies ist wahrscheinlich das sch├Ânste Geschenk, welches wir uns vorstellen k├Ânnen. In unserer reichen Sammlung von 7,7 cm Kanonen wird diese einen Ehrenplatz haben!ÔÇť, sagt mit Stolz Piotr Kucharski vom Fort Gerhard.

Die Kanone fk 7,7c, FK 96 nA ist eine der Grundgesch├╝tze der preu├čischen Armee. Die Produktion begann 1896. Insgesamt wurden ca. 5000 St├╝ck dieser Kanonen hergestellt, von denen ca. 120 bis heute erhalten sind. Viele dieser Kanonen wurden von der Gro├čpolnischen Armee eingesetzt. Sie wurden in den Aufst├Ąnden von Gro├čpolen und Schlesien und 1920 im Krieg eingesetzt. Die Kanonen wurden ebenfalls von Armeen aus Finnland, Litauen, Estland und Frankreich gebraucht.

Foto: Fort Gerharda

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