Großprojekt in Pommern: Westliche Umgehungsstraße für Stettin geplant

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Während der feierlichen Inbetriebnahme der Tunnelbohrmaschine zwischen den Inseln Usedom und Wollin, bestätigte der Vorsitzende der Partei Recht und Gerechtigkeit, der stellvertretende Ministerpräsident Jarosław Kaczyński, eine weitere strategische Investition in Westpommern. Es handelt sich um eine westliche Umgehungsstraße von Stettin, die die Kommunikation in der Region vollständig verändern und die Durchfahrt von Deutschland über Mecklenburg-Vorpommern zu den Badeorten wie Swinemünde oder Misdroy erheblich verbessern wird.

Die Investition soll über 3,9 Mrd. Złoty kosten. Die Einfahrt auf die Umgehungsstraße wird an der Grenze in der Nähe von Kołbaskowo gebaut. Die Straße wird entlang der S6-Route durch Police, einen Tunnel unter der Oder verlaufen und in der Nähe von Goleniów enden. Dadurch werden Fahrer den Flughafen in Goleniów, vom Linksufer Stettins, in 15 Minuten erreichen. Die Umgehungsstraße wird auch die Zufahrt zu polnischen Resorts aus Mecklenburg-Vorpommern, insbesondere von Pasewalk, erleichtern. Die Generaldirektion für Nationale Straßen und Autobahnen übernimmt derzeit geologische Vermessungsdokumente. Noch in diesem Jahr, soll eine Ausschreibung zur Auswahl eines Auftragnehmers für die Investition angekündigt werden. Der 5 km lange Tunnel zwischen Police und dem Ort Święta, wird der komplizierteste und teuerste Teil sein. Die Länge der gesamten Umgehungsstraße beträgt 50 km. Fahrer werden voraussichtlich im Jahr 2028 diese Strecke fahren können. Wichtige Änderungen werden auch auf der Schnellstraße S3 nach Swinemünde vorgenommen. Bereits im Mai wird ein neuer Abschnitt zwischen Miękowo und Brzozowo freigegeben. Das sind über 20 km. Bis zur Beendigung der Baustelle an der S3 fehlt nur das letzte Fragment zwischen Troszyn und Swinemünde. Es ist über 30 km lang und soll bis Mitte 2024 fertiggestellt werden.

Foto: GDDKiA

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