Fr├╝hlingsausflug auf Kaseburg

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Jeder, der wenigstens einmal auf Kaseburg gewesen war, wei├č dass dies ein besonderer Ort ist. Diejenigen, die die Insel noch nicht kennen, sollten nicht z├Âgern. Kaseburg ver├Ąndert sich jedes Jahr und wird immer touristenfreundlicher. Der Fr├╝hling ist die perfekte Zeit f├╝r einen Inselbesuch, die durch das Singen von V├Âgeln aus ganz Europa belebt wird.

Ein obligatorischer Punkt des Ausflugs auf Kaseburg ist der Besuch eines historischen Tempels an der 1. Maja Stra├če. Dank dem Engagement der Bewohner wird die Kirche systematisch erneuert. Vor kurzem wurden die Fenster und die Haupteingangst├╝r zum Tempel ersetzt. Gerade wird der Turm renoviert. Wer bei der Renovierung des Tempels mithelfen m├Âchte, kann w├Ąhrend des Besuchs eine Brosch├╝re oder eine Postkarte kaufen. W├Ąhrend des Besuchs auf Kaseburg sehr sehenswert ist ein historischer evangelischer Friedhof und eine Herde polnischer Pferde. Diese sch├Ânen Tiere sind eine echte Pracht der Insel. Anzutreffen sind sie an der Ogrodowa Strasse auf einem Paddock. Sie lieben das saftige Gras und haben keine Angst vor Menschen. Die Tiere bei├čen gerne junge und s├╝├če Rohrtriebe. Auf diese Weise hinterlassen sie einen kurz geschnittenen Rasen, ideal f├╝r die Ansiedlung von V├Âgeln, die aus ├ťberwinterungsgebieten zur├╝ckkehren.

Historischer evangelischer Friedhof ist aus der Mitte des 19. Jahrhunderts. Versteckt in einem kleinen Wald, ist eine der sch├Ânsten l├Ąndlichen Nekropolen in Westpommern. Wir gelangen dorthin rechts ├╝ber einen kleinen Weg an der Ogrodowa Stra├če. Zu bewundern sind vor allem Dekorationen aus Gusseisen: Engel, T├Âpfe, Flammen. Im Jahr 2004 wurde der Friedhof in das Denkmalverzeichnis eingetragen.

Die erste Erw├Ąhnung des Tempels stammt aus dem Jahr 1399. Im Jahr 1630 hielt sich im Pfarrhaus 5 Tage der schwedische K├Ânig Gustav II Adolf auf, der auf den ├ťberarsch seiner Truppen in Richtung Stettin wartete. Sehenswert ist ein sp├Ątgotischer Altar, eine sehenswerte Kanzel aus dem achtzehnten Jahrhundert oder eine Votivgabe - eine Kopie des Modellschiffes ÔÇ×ColombaÔÇť ( ÔÇ×TaubeÔÇť),das vom bretonischen Seemann gestiftet wurde, der einen Sturm im Stettiner Haff ├╝berlebte. Im Jahr 1826 wurde der Tempel nach dem Entwurf eines der herausragendsten preu├čischen Architekten Karl F. Schinkel umgebaut. Derzeit werden Fenster und T├╝ren des Tempels restauriert. Die Kirche nimmt auch einen besonderen Platz in der Geschichte der Familie Gr├╝neberg ein - bekannte Orgelbau-Familie. Die ersten Kl├Ąnge dieses sch├Ânen Instruments waren bereits im Jahr 1863 zu h├Âren. In den letzten Jahren wurden Anstrengungen unternommen, die historische Orgel zu renovieren. Der Urenkel der Familie - Gr├╝neberg Burghard, hat sich pers├Ânlich daf├╝r engagiert, die alten Aufzeichnungen ├╝ber die Orgel in die gegenw├Ąrtige deutsche Sprache zu ├╝bersetzen. Er besuchte dieses Jahr auch das Tempel, um das Instrument seiner Vorfahren zu sehen.

Die Kirche ist f├╝r Besucher von Dienstag bis Donnerstag von 12.00 -. 17.00 Uhr nach vorheriger Anmeldung unter der Telefonnummer 0048 693 632 796 zug├Ąnglich.

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