Die „Da Chang“ bringt den riesigen Bohrer für den Usedom-Tunnel aus China nach Swinemünde

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Die riesige Maschine, die den Swine-Tunnel zwischen den Inseln Usedom und Wolin bohren soll, ist in Swinemünde angekommen. Das Schiff „Da Chang“ mit dem gewaltigen Gerät an Bord machte am Mittwoch am Kai im Hafen von Swinemünde fest.

Die Maschine ist aus China gekommen, wo sie auch gebaut worden ist. Bevor sie auf das Schiff verladen wurde, musste sie in 129 Elemente zerlegt werden. Die „Da Chang“ hat einen sehr langen Weg zurückgelegt. Die Reise dauerte mehrere Wochen und führte entlang der Nordküste Russlands von der Kara- bis zur Beringstraße. Insgesamt fuhr das Schiff über 10 000 Seemeilen.

In den kommenden Tagen wird die TBM (Tunnel Boring Machine) entladen und zusammengebaut. Dann kommt sie zur Startkammer auf der Wolin-Insel, von wo aus mit der Bohrung des Tunnels begonnen wird.

Die TBM ist ungefähr 100 Meter lang und ihre Scheibe hat einen Durchmesser von über 13 Metern, was einem vierstöckigen Gebäude entspricht. Sie bringt 2740 Tonnen auf die Waage. Der Start der Bohrungen ist für das Frühjahr 2021 geplant. Der Tunnel soll Ende 2022 in Betrieb gehen. Die Kosten der Investition sollen sich auf etwa 800 Millionen Zloty (181 Millionen Euro) belaufen.

Quelle: Ostsee Zeitung

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